Tagebuch Mallorca 2011
12. Tag - Kloster Lluc oder Mannis Rache Heute sollte uns die Tour zum Kloster Lluc führen. Doch zunächst übte Manni erbarmungslos Rache für die Nachdem ich meine Wunden am Arm und Bein gesäubert hatte, konnte es los gehen. Hoch zur Tankstelle - auch Silvana schlug sich tapfer, anders als Manni am Vortag - ging es zum Kloster Lluc. Die meisten Radfahrer fahren daran vorbei. Aber ein Besuch lohnt sich. Was lernen wir aus dem Tag: Leg Dich nicht mit dem Sportwart an, denn seine Rache ist schrecklich! Thomas
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| 11.Tag - Küstenklassiker oder Mallorca Klassiker
Die Königsetappe oder Thomas völlig schmerzfrei. Ich habe auf meine Körpersignale gehört und kann mit der Schmach leben. Auch wenn der Schmerzfreie Herzlichen Glückwunsch Wolfgang ! P.S Thomas war mal wieder nur mit einer Flasche unterwegs.... Manni |
Nach der Flucht unseres Mannis setzen wir beide unseren Küstenklassiker fort. Dieser führte über Deja nach Soller. In Fornalutx, einem der schönsten Orte Mallorcas - immerhin wurde er schon mindestens zweimal zum schönsten Ort Spaniens gekürt - machten wir Mittagsrast bei Pa am Boli und mehreren Wassern. Danach ging es über 10 km hoch zum Puig Major auf gut 880 m. Nach dieser Strapaze fuhren wir über die Straße am Kiosk vorbei zur Tankstelle, runter nach Pollenca. In Can Picafort kamen wir heil um 19:30 Uhr an, rechtzeitig zum Abendessen. Das anschließende Radler schmeckte uns gut - und wir beide hatten es uns verdient. Wolfgang und Thomas |
| 10. Tag - Randa light oder die verlorenen Schäfchen ohne Hirte
Über die zuvor von Thomas ausgekundschafteten und für uns ALLE unbekannten "Ecovies" (asphaltierte Wirtschaftswegen) begab sich unsere Formation die ersten 40 km flach (Matthias fragte nach unserer Definiton von flach) über Sineu, Maria de La Salut, Santa Margalida streifend, zur ersten Pause nach Montuiri. Erstaunlich, wieviel Leben doch hinter den Tancas (ohne Bindemittel aufeinander gesetzten Steinmauern) tobte: so viele Schafe hatten wir bisweilen zu unserer linken und rechten noch nie gesehen, Pferdefarmen, Esel, Hühner und sogar einige schwarze mallorquinische Schweine. Nach dem flachen Auftakt folgten 7 km bis zum unterhalb des Klosterberges gelegenen Ortes Randa, von dort aus schnürten wir die 5 km gleichmäßigen 6 %igen Serpentinen hoch - auf den 549 Meter hochgelegenen Cura. Der Rundgang, der erst seit letztes Jahr möglich ist, belohnte uns mit grandiosen Eindrücken. Einfach traumhaft, die Aussichten in alle Himmelsrichtungen! Der Rückweg über Montuiri und Sant Joan nach Petra erforderte ein gut belegtes "Parramboli" (Bruni meint natürlich Pa amb Oli), um uns den Rest der Kaiserroute über nur stark gehütete Insiderschleichwege nach Ariany Richtung Santa Margalida zu schlagen. Doch plötzlich war unser Hirte verschwunden, um die Busfahrkarten von Alcudia nach Port Andratx zu besorgen. Wie sollte es anders sein? Die Schäfchen - ohne ihren Hirten - verfranzten sich im Labyrinth der Wirtschaftswege und Felder und gelangten nach 20 km Umweg hungrig an die Abendkrippe. Thomas haben wir ein Sahnestückchen der allerersten Güte zu verdanken - diese geführte Tour wird so von Hürzeler nicht angeboten. Die 115 km bei 6 Stunden reiner Fahrzeit, mit 1.174 hm, waren jeden einzelnen Schweißtropfen wert. Für die einen war es heute eine Kaiserroute, für die anderen eine Schöckelstour (in Anbetracht des morgigen Küstenklassikers, wo das Höhenprofil in der Tat einem Sägeblatt gleicht). Silvana |
9. Tag - Ostermontag LG |
8. Tag - Ostersonntag in das heilige Dörfchen Colónia Unser eigenes kleines Wellblech (Insider wissen was gemeint ist) lenkt uns noch von dem aufkommenden seitlichen Wind und tief über uns hängenden Wolken vom Meer kommend ab. Aber spätestens mit 60 km/h an der Tankstelle vorbei, heißt es, den Lenker gut festzuhalten, um sich nicht zwischen den Brokkoliröschen Ruhig pedalierend bereiten wir uns auf unsere morgige Königsetappe auf der Baleareninsel vor und werden uns wetterabhängig irgendwo? hochkurbeln. Wohin verraten wir erst später. Silvana |
| Stürmische Ostern Heute ging es zum San Salvador - ein Hügel im Süden von Mallorca. Die Anfahrt über Petra und Villafranca ging locker und flockig. In Felanitx kurze Rast mit Kaffee und Wasser, dann rauf auf den Hügel. Die Auffahrt ist ein wenig steiler als der vom Randa, aber auch für etwas Übergewichtige (wie mich) machbar. Oben bestaunten wir die 6 Weltmeistertrikots und die Kapelle. Der Rückweg über Manacor und durch das Apfelsinental - Schweigen, nichts als Schweigen. Gegen- und Seitenwind vom Feinsten, was die Insel zu bieten hat. Tempo 18 statt 30 und noch 60 km vor uns. Fast trocken und reichlich platt erreichten wir unser Hotel, bevor der richtige Regen kam. Thomas hat heute ausnahmsweise auch ein dickes Bein (Wespenstich). Manni |
7.Tag - Impressionen einer Insel Durch das doch etwas unbeständige Wetter hier sind wir heute in unterschiedlichen Gruppen und Zeiten los gefahren. Liebe Grüße |
6.Tag - Kleiner Abstecher nach Marokko Die Entscheidung unseres Guides Wolfgang über Sant Pere ins Cafe Casablanca nach Betlem zu fahren, war für eine Kurzstrecke von 50 km mit 500 hm ganz schön sportlich: es ging quasi über Israel nach Marokko. Und die ganze Himmelfahrt nur für en Prummetaat! Dazu dräuten trotz strahlend blauem Firmament massive Wolkengebilde, um die hinter uns aufragenden Felsspitzen. Der Wilde Kaiser (Österreich), ein alter Vorfahr unserer Kassiererin, lies grüßen. Silvana |
Fahrt nach Randa |
5.Tag - Ruhetag oder HaallLOOOO? Einer für Alle - so ist das in einem Verein. Ausreißer Thomas S. aus B. hatte keine Zeit sich auszuruhen. Uns war bereits nach kürzester Zeit klar, dass es sich nicht - wie angekündigt - nur um eine kurze Ausrollrunde handeln würde. Alibi, reinstes Alibi! Endlich, nach 5 Stunden und schlappen 99,97 km alleine gegen den Wind kämpfend, wurde er wieder gesichtet. Stolz verkündete er voller Inbrunst: "Ich bin mal ein paar Wege für UNS abgefahren". .. Silvana |
4.Tag - Der Norden lockt mit schönen abwechslungsreichen Strecken Cap del Pinar Silvana Calobra Pass oder die Schlange die beissen kann Manni |
3.Tag - Eine kurze vor der langen oder ... eine flache vor der buckeligen Tour Das RTC-Team schnurrte heute wie ein Lämmchen hinter unserem erfahrenen Mallorcaguide Thomas her. |
| Nach dem 18%igen Anstieg am Golfplatz von Pollenca |
... Wir unterbrechen für einen kurzen Werbeblock ... |
| wurde es Zeit für eine verdiente Kaffeepause. |
Im lockeren Grundlagentraining ging es fast auf direktem Wege zurück. Eine leichte, letzte Einrollrunde (in Vorbereitung auf Sa Calobra) eben ... |
2.Tag - od. Jeden Tag ein Hügel Heute ging es über Muro und Sineu nach Petra. Lieben Gruß |
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Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Voraussetzungen ging es heute Es grüßen Silvana, Sonja, Sabine, Wolfgang, Bruni, Thomas , Mattes und |